Zwei Wochen ostfriesisches Inselfeeling,

sind leider für 38 Teilnehmer und sechs Betreuer schon wieder vorbei. In der Zeit vom 28.07.-11.08 hat die Gruppe zwei tolle, abwechslungsreiche Ferienwochen auf Langeoog  im Schullandheim Ratsgymnasium Bielefeld verbracht.

Nach einer kurzweiligen Fahrt von circa fünf Stunden stiegen wir in Bensersiel vom Bus auf die Fähre um. Das Gepäck wurde in Container verladen und alle Autos blieben am Festland zurück. Langeoog ist  eine autofreie Insel, aber alle Teilnehmer konnten noch erleben, dass die vielen Fahrräder auf der Insel auch nicht ungefährlich sind.

Nach 40 Min. erreichten wir die Insel und stiegen hier noch einmal in die kleine Inselbahn um,  die uns in 6 Min. dann in den Ort zum Bahnhof brachte. Von hier ging es zu Fuß zum Schullandheim, auch dieser Weg dauerte nicht länger als 10Min., wo wir dann schon vom Hausmeister Sven erwartet wurden. Moin….Es folgte eine Einweisung ins Haus, alles friesisch knapp: „Wenn ihr Fragen habt, sagt Bescheid.“ Die kleinen, aber gemütlichen Zimmer wurden bezogen, die Betten gemacht, Koffer ausgepackt. Es folgte ein erstes gemeinsames Treffen, bei dem wichtiges wie Essens-, Ruhe- und Schlafzeiten und anderes Organisatorische mitgeteilt wurde.

Nach dem Abendessen begaben wir uns auf eine kleine Ortserkundung, damit jeder in den nächsten zwei Wochen wusste wo Strand und Dorf waren.  Es ging über den Dünenhöhenweg, von dem man schon eine ganz tolle Sicht auf den nahen Strand und die Nordsee hatte, hier lernten dann auch schon alle das Dünenschutz Inselschutz bedeutet, und das Herumlaufen abseits der Wege strengstens untersagt ist. Am Wasserturm vorbei,  dem Wahrzeichen der Insel - denn Langeoog besitzt keinen Leuchtturm - gelangten wir ins kleine Örtchen, in dem es nur so von kleinen Geschäften, Eis und Imbissbuden wimmelte. Alle freuten sich schon  auf den ersten Ausflug in das Dorf. Alles ist immer ganz nah, ca.:

 zehn Min. wurde das geflügelte Wort.

Abends gingen wir dann erschöpft von den vielen neuen Eindrücken ins Bett, um dann am nächsten Morgen frisch durchzustarten.

Ein abwechslungsreiches Programm war von den Betreuern für die nächsten zwei Wochen vorbereitet worden, aber immer im Wechsel zwischen Aktion und Pause. Schließlich waren Ferien und da darf man auch mal nichts tun. Vor allem ohne Smartphones, welche alle Teilnehmer zu Hause lassen mussten.

Mehrtägige Inselspiele wurden durchgeführt, bei strahlendem Sonnenschein durfte, wer wollte unter Aufsicht in  der wilden 19° warmen?! Nordsee schwimmen, aber auch einfach nur am Strand  in der Sonne liegen. An einem Abend bestaunten wir einen wundervollen Sonnenuntergang am Strand, ein ganz tolles Erlebnis für alle.

Spiele am Haus wie Chaosspiel, Gesellschaftsspiele, AGs etc. bereiteten allen viel Spaß, und in der Freizeit war das nahe Dorf ein beliebtes Ziel bei allen Teilnehmern und auch Betreuern.

Es gab eine sehr unterhaltsame, aber auch informative Wattwanderung, und auch die Fahrt mit einem alten Fischkutter zu den Seehundsbänken war für alle ein Erlebnis. Besonderen Spaß hatten  alle Beteiligten an der Agentenjagd. Zu finden galt es einen Clown, einen Weihnachtsmann zur Sommerzeit, eine Nonne, eine Touristin, einen Obdachlosen und einen Koch. Selbst die Insulaner hatten ihre helle Freude an den merkwürdigen Gestalten.

Das Betreuerteam in Agentenjagdkostümierung

So gingen zwei abwechslungsreiche Wochen viel zu schnell vorbei und am Morgen der Abfahrt kam leichte Wehmut bei Allen auf. Danke für die schöne Zeit mit Euch. Viele verabredeten sich auch schon fürs nächste Jahr. Da geht es wieder in die Südtiroler Bergwelt, auf den Moarhof nach Rodeneck. Die Freizeit dauert vom 13.07 bis 28.07. 2018.  Anmelden kann man sich hierzu ab Anfang Januar im Büro der Jugendleiter, in der Mühlenstrasse 4-8. Bis dahin, die Jugendmitarbeiter des Zak.

Ankunft in Erkelenz

Gaby Lanze

 

Wir entdecken die Insel Langeoog  3

7.August 2017

 

Die ganze Gruppe am Haus

Die zweite Woche hat begonnen, Inselspiele non stop und ein Mega-Sonnenuntergang am Strand.

Die zweite Woche begann mit vielen Diszipinen bei den Inselspielen, dem Ratespiel "Großen Preis" und dem Wettbewerb "Schlag das Team". Bei diesem Wettbewerb mussten die Teilnehmer gegen je einen Betreuer in einer besonderen Aktion antreten. Wir füllten zum Beispiel Wassergläser mit einer Wasserpistole, schnipsten Geldmünzen in Becher oder schälten Äpfel. Wir Teilnehmer gewannen 6:0!

Der dritte Teil der Inselspiele fand am Strand statt. Bei einer Disziplin lautete die Aufgabe: "Baut je eine Sandskulptur" Wir hatten 30 Minuten Zeit und gestalteten ein Einhorn, einen Astronauten, mehrere Meerjungfrauen oder Meermänner und einen Fußballschuh mit Ball. Weiter ging es mit Ringen im Sand und dem tiefsten Sandloch das innerhalb von zehn Minuten mit unseren bloßen Händen gebuddelt werden musste. Zum Schluss ging es um das Hochhalten eines Volleyballes und Strandboccia. Wir vielen dann doch etwas erschöpft in die Betten .

Am nächsten Tag ging es dann auf dem Hof weiter. Diesmal hießen die Disziplinen Korbwerfen, Dosenwerfen, Zielschuß und Kegeln. Jetzt führten die "Sportlichen 6" nur knapp mit einem Punkt Abstand vor den "Human Unicorns". Wir sind gespannt, wie sich das Ergebnis nach den letzten Diszipinen ändern wird.

Strandspiele

Am Sonntagmorgen feierten wir eine kleine, von uns mitgestaltete, Andacht. Wir sangen gemeinsam, sprachen Gebete und hörten die Geschichte von den Spuren im Sand.

Am Abend gab es für uns einen weiteren Höhepunkt. Wir sind gemeinsam zum Strand gegangen und haben den Sonnenuntergang genossen. Der Anblick war ein "Hammer" und alle haben viele Fotos gemacht. Wir freuen uns, dass wir hier auf Langeoog, bis auf wenige Regenstunden, sehr schönes Wetter haben. Die Gruppe versteht sich super und wir haben alle gemeinsam sehr viel Spaß. Das Haus bietet viele Möglichkeiten und wir werden jeden Tag gut versorgt. Wenn wir freie Zeit haben, gehen die meisten in die Stadt., die fünf Minuten entfernt ist, andere Schillen oder Spielen gemeinsam.

Von Marina, Victoria und Detlef

 

Wir entdecken die Insel Langeoog  2                

2. August 2017

 

 

Treffen mit dem Wattführer

Das Watt mit der Pissnelke, die Inselspiele mit Teebeutelweitwurf, die erste Woche vergeht wie im Flug.
Jetzt sind wir schon fast eine Woche auf Langeoog. Jeder Tag vergeht hier irgendwie schneller als zu Hause. Wir müssen zwar schon früh um 8 Uhr aufstehen, um pünktlich um 8.30 Uhr beim Frühstück zu sein, aber trotzdem kommt durch das abwechslungsreiche Programm und den guten Gruppenzusammenhalt nie langeweile auf.

Was lebt denn so im Watt?

Die Wattführung war ein Highlight in den vergangen Tagen. Nicht weit von unserem Haus entfernt trafen wir uns mit Wattführer Arvid zur Mittagszeit um das Watt zu entdecken. Arvid konnte uns viel zeigen und erklären. Wir erfuhren alles über Ebbe und Flut. Er erklärte uns die Dinge immer auf sehr witzige Weise. Meist mussten wir mit Gesten oder dem ganzen Körper zeigen wie hoch die Flut steigen kann oder wie der Mond die Gezeiten beeinflusst. In den Salzwiesen bekamen wir Blumen und Tiere gezeigt. So gibt es neben dem schönen Strandflieder auch eine schöne Nelkenart auf den Wiesen, die auf uns Menschen harntreibend wirkt. Man sagt auch "Pissnelke" zu ihr, sagte der Wattführer, so dass dies gar kein Schimpfwort ist, da diese Nelke sehr schön blüht. Von solchen Dingen konnte Arvid viel erzählen. wir probierten aber auch frischen Queller, eine Gourmetspezialität in Fischrestaurants. Einen guten "Lichtschmutzfaktor" erreicht man mit dem Schlickwatt. Einige von uns standen bis zu den Hüften im Schlick. Nach zwei Stunden im Watt hatten wir viel Neues erfahren, wobei der Spaß nicht zu kurz kam.

Man erkennt sie leicht, die die am tiefsten im Watt gebuddelt haben.

Bei den Inselspielen, von deren Start wir beim letzten Mal schon berichtet hatten, gab es die nächsten Disziplinen. Alles rund um´s Werfen. Die besten Ostfriesen-Teebeutelwerfer kamen auf eine Weite von über acht Metern. Die mit Wasser gefüllten Luftabllon platzten erst nach vielen Versuchen und es gab besondere Papierfliegerkonstruktionen, um eine möglichst gute Flugweite zu erreichen.

Die Gruppen, die nach dem ersten Tag wenige Punkte gesammelt hatten, konnten gut aufholen. Die Spiele sind aber noch lange nicht zu Ende. Wir sind gespannt und werden weiter berichten.

Grüße von der Insel ins Erkelenzer Land.

Die Teilnehmer und Betreuer der Sommerfreizeit Langeoog 2017

 

Wir entdecken die Insel Langeoog  1

28.Juli 2017

Das erste mal im Meer

Erste Ortserkundung beim Wasserturm Langeoog

Wir sind nach fünstündiger Busfahrt, vierzig minütigen Fährfahrt und einer siebenminütigen Inselbahnfahrt gut auf Langeoog angekommen. Die letzten 10 Minuten legten wir zu Fuß bis zum Schullandheim Realgymnasium Bielefeld, unserem "zu Hause" für zwei Wochen, zurück.

Den Regen, der uns auf der Fahrt überraschte, konnten wir auf dem Meer zurück lassen, denn die Insel impfing uns mit Sonnenschein. Die 38 Teilnehmer und sechs Betreuer bezogen zuerst ihre Zimmer im Schullandheim, das in den zwei Wochen nur uns gehört. Wir fanden uns schnell zurecht und am Abend erkundeten wir gemeinsam die nähere Umgebung. Vom Strandhöhenweg überblickten wir den großen Strand und das weite Meer. Außerdem lernten wir, dass der Turm auf den Dünen (siehe Bild) kein Leuchtturm ist sondern ein Wasserturm. Nachdem wir noch den hauseigenen Fußballplatz besichigten, vielen wir mehr oder weniger, Müde in die Betten.

Am nächsten Tag lernten wir uns, dank der Spiele, schnell besser kennen. Wer die Namen noch nicht alle drauf hatte, kann immer im Haus auf einer Fotowand nachsehen, wie jemand heißt. Oder besser, einfach Ansprechen. Nachmittags lernten wir den Strand kennen und am Sonntag durften wir unter Aufsicht der DLRG in die Fluten. Es war ein tolles Gefühl von den tosenden Wellen umspült zu werden.

Die Inselspiele, eine mehrtägige Spielaktion, die sich die Betreuer ausdachten, starteten auch. Wir wurden in sechs Gruppen aufgeteilt, gaben uns Gruppennamen und gestalteten eine Flagge als Erkennungszeichen der Gruppe. Die "Human Unicorns" gewannen den ersten Tag, aber das wird sich im Laufe der Freizeit sicher noch ändern. Wir werden weiter über den Verlauf der Spiele berichten. Die Spannung ist groß, was uns denn weiter auf der Insel erwartet, aber auch davon später mehr.

Jetzt noch ein "Moin" an alle Daheimgebliebenen und sonnige Grüße aus Langeoog.

 

Zwei Wochen ostfriesisches Inselfeeling

20 Mädchen, 18 Jungen und 6 Betreuer sind heute morgen (Fr. 28.07.) mit dem Bus am Martin-Luther-Gemeindehaus gestartet, um zwei schöne Freizeitwochen auf Langeoog zu verleben.

Zuerst geht es mit dem Bus bis Bensersiel, dort wird das Gepäck in Container verstaut. Die Fähre bringt dann alle mit ungefährt eine Stunde Fahrzeit auf die Insel Langeoog. Dort verbringt die Freizeitgruppe die diesjährige Sommerfreizeit der ev. Kirchengemeinde Erkelenz/ev. Jugendzentrum ZaK im Schullandheim Ratsymnasium Bielefeld.

Doch nach der Fährankunft geht es noch mit der Inselbahn in den Hauptort, denn es gibt keinen Autoverkehr auf der Insel. Vom Bahnhof uss dann ein kleiner Fußweg zurückgelegt werden und alle werden sich freuen ihre Zimmer zu beziehen. Das Team, unter Leitung von Gaby Lanze und Detlef Bonsack , hat sich ein abwechslungsreiches Programm überlegt. Durch das Freizeittagebuch hier in der Zeitung werden die Teilnehmer über ihre Erlebnisse berichten und die Daheimgebliebenen informieren.

Das geplante Programm beinhaltet auf jeden Fall viele interessante Punkte. So wird es mehrtägige Inselspiele mit den verschiedensten Aufgabe geben, bei hoffentlich sonnigem Wetter wird der Sandstrand natürlich häufiger aufgesucht werden.Zu den besonderen Highlights zählen eine Wattwanderung und eine Fahrt mit einem original Krabbenkutter. Neben Gruppenaktivitäten und den Ausflügen bieten die Teamer AG´s an, so dass die Teilnehmer nach ihren Neigungen ihre Freizeit verbringen können. Hierzu zählt auch die RP-Reistagebuch AG, die nächsten Berichte verfassen werden.

Auch auf facebook-Seite des ZaK (www.facebook.com/zakerkelenz) oder auf der Homepage www.zak-erkelenz.de wird aman über die Erlebnissse informiert.

Wir hoffen, wir werden viel Spaß haben und eine gute Zeit auf Langeoog verbringen. Wie es uns in den nächsten Tagen ergangen ist, dann im nächsten Bericht.

 

Detlef Bonsack

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